
Die Magie der Zuwendung – Schlüssel in der Beziehungsarbeit

Die Wurzel unserer Beziehungsprobleme
Ein zentraler Aspekt unserer Beziehungsprobleme besteht darin, dass wir – oft unbewusste – Wunden aus unserer Vergangenheit in unsere Beziehungen mitbringen. Das sind Teile in uns, die sich verunsichert, ungeliebt und alleingelassen fühlen. So richten wir eine tiefe Sehnsucht, endlich geborgen und bedingungslos geliebt zu sein, in Form von Erwartungen auf unsere Partnerin oder unsern Partner. Werden sie nicht erfüllt, sind wir frustriert, beschuldigen sie oder ihn – und die Misere beginnt.
Die heilsame Wirkung der Zuwendung
Der Schlüssel zur heilsamen Lösung besteht im Erschaffen einer akzeptierenden, Raum gebenden Haltung unseren Ängsten und unserem Schmerz gegenüber. Durch diese Zuwendung zu uns selbst übernehmen wir Verantwortung für unser Leben und ermöglichen es, den andern mehr und mehr als den Menschen zu sehen und wertzuschätzen, der er ist. Diese Zuwendung zum andern auf erwachsener Augenhöhe ist die Grundlage, auf der Nähe, Tiefe und Vertrauen in der Beziehung wachsen können.
Beziehungscoaching: Was ich dir anbiete
Als Beziehungscoach unterstütze ich dich in diesem Prozess. Du lernst, deinem Körper, deinen Gefühlen und deiner eigenen Weisheit und Kraft zu vertrauen, dir selbst ein liebevoller Begleiter zu werden und dich mutig für eine positive Veränderung in deinem Beziehungsleben zu engagieren. Du bekommst ein umfassenderes Verständnis dafür, worum es für dich in deiner aktuellen Situation geht. Und du kannst im «Labor» des Praxisraums Limitierendes loslassen und Neues ausprobieren.
Beziehungsarbeit beginnt immer mit der Beziehung zu dir selbst. Aus dieser Erkenntnis und Erfahrung heraus kann sich der Blick auf deinen Beziehungsfrust grundlegend verändern. Er erscheint nicht mehr als unnötiger Umweg, sondern als Lernprozess, der dich zu mehr Klarheit, Selbstliebe, innerer Kraft und Vertrauen in deine Wahrnehmung führt. Du findest mehr nach Hause in der selbst, sogar wenn eine Beziehung enden sollte.
Erfahre mehr in meinem neuen eBook und gewinne ein tieferes Verständnis.
Paartherapie
Eine Paartherapie oder ein Paarcoaching kann dazu dienen:
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einen konstruktiven Umgang mit emotionalen Eskalationen zu erlernen
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festgefahrene Beziehungs- und Kommunikationsmuster zu erkennen und zu unterbrechen und empathische, respektvolle Kommunikation zu üben
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unterscheiden zu lernen, wann du aus deinem verletzten kindlichen Anteil und wann aus dem Erwachsenen heraus in Beziehung trittst
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Erwartungen, Ängste und Bedürfnisse bewusst zu machen und auszusprechen
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angemessene Grenzen setzen zu lernen
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einen Umgang mit unterschiedlichen Werten und Bedürfnissen zu finden
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Geht es darum, das Ja zueinander zu bekräftigen oder allenfalls darum, einen guten Weg der Trennung zu finden?
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eine Standortbestimmung für die Beziehung vorzunehmen.
Es ist mein primäres Anliegen, Paare so zu unterstützen, dass Begegnung auf erwachsener Augenhöhe und in Selbstverantwortung geschehen und die Liebe in gegenseitigem Respekt wieder fliessen kann.
Spirituelle Begleitung
«Spirituelle Begleitung» ist kein gesondertes Angebot von mir. Die Spiritualität nährt vielmehr eine Grundhaltung, die in meine Arbeit mit Einzelnen und Paaren einfliesst. Was meine ich damit?
Jeder Mensch hat eine Persönlichkeit mit ganz individuellem Charakter, mit wunderbaren Qualitäten und einer einzigartigen Geschichte, aus der er kostbare und schmerzhafte, oft traumatische Erfahrungen mitbringt, die seine Muster in Beziehungen mitprägen. Vordergründig liegt der Fokus meiner Beziehungsarbeit vor allem in diesem Bereich.
Jeder Mensch ist zugleich viel mehr als seine Persönlichkeitsanteile. Er ist in seinem Wesen das, was durch seine äussere Identität «hindurchtönt» (lat. personare): seine Essenz, sein geistiger Kern, seine Seele, sein Bewusstsein, sein Licht, wie immer du es nennen magst. Das, was den Körper verlässt, wenn er stirbt.
Wenn wir präsent sind und uns diese Essenz von uns selbst bewusstmachen, geschieht etwas Erstaunliches: Wir können uns mehr und mehr lösen von unseren Identifikationen, die uns an unsere Muster binden. Wir werden frei, ohne erst «ein Problem lösen» zu müssen.
Der zweite zentrale Aspekt betrifft das, was wir alle in Beziehungen letztlich suchen: Verbundenheit, Liebe. Aufgrund unserer Verletzungen glaubt etwas in uns, wir seien nicht liebenswert und sucht zugleich verzweifelt im Aussen nach Bestätigung. Wenn wir in Kontakt kommen mit unserem Herzen, finden wir den Zugang zu unserem inneren Zuhause, zur Quelle der Liebe. Diese Erfahrung beendet den Kampf, sie von aussen zu bekommen, nicht gleich. Aber es nimmt ihm immer wieder erleichternd die Schärfe, indem wir uns in uns selbst geliebt fühlen können, unabhängig von anderen.
Ein dritter Aspekt, den unsere rationale, materialistische Weltsicht lange Zeit auf tragische Weise ausgeblendet hat, ist die Ehrfurcht vor dem unglaublichen Mysterium des Lebens. Das Gewahrwerden, dass wir Menschen getragen und genährt sind von einem wunderbaren Planeten und Teil eines lebendigen Universums von unfassbarer Dimension.
Mehr zu diesem Thema findest du in meiner Inspirations-Schatztruhe: Spirituell? Naja, etwas weltfremd, oder?